Histaminhaltige Lebensmittel werden nicht vertragen


Was ist Histamin?

Histamin ist ein Naturstoff im Körper, in Lebensmitteln, Pflanzen und Bakterien, der am Immunsystem beteiligt ist. Er ist der Gehalt an Reifegrad, Verarbeitung, Herkunft, Lagerung in Lebensmittel.

Bei Histamin-Intoleranz bekommt der Betroffene zu viel Histamin durch Nahrung oder Getränke ins Blut. Das aufgenommene Histamin kann nicht abgebaut werden. Je nach dem wie stark die Unverträglichkeitsreaktion ist, verträgt man Lebensmittel mit wenig bis hohen Histamingehalt nicht (je nach Härte der Unverträglichkeit).

Bis zu 3% der mitteleuropäischen Bevölkerung sind betroffen, 5% der Deutschen, 80% sind Frauen ab 40 Jahren durch die Abnahme des Östrogenspiegels.


Wo enthalten?

Histamreich

  • Gelagertes Obst / Gemüse (besonders Bananen, Birnen, Erdbeeren
  • schwarzer und grüner Tee
  • Kakao
  • Süßigkeiten mit Konservierungs,- Farbstoffen
  • Eingelegtes / konservierte Lebensmittel (z.B. Sauerkraut)
  • Alkohol / vergorene Getränke
  • Essig
  • Hefe
  • Sojaprodukte
  • Bohnen, Hülsenfrüchte, Nüsse
  • Geräuchertes Fleisch (u.a. auch Salami, Schinken), die meisten Fischprodukte (vor allem Meeresfrüchte)
  • Schokolade, Kakao
  • Käse (je länger gereift)

Histaminarm

  • Frisches Fleisch, fangfrischer Fisch
  • Frisch geerntetes Obst / Gemüse
  • Getreide: Reis, Mais, Dinkel, Hirse, Quinoa, Amaranth, Hafer
  • Teigwaren
  • Milchersatz aus Reis,- Hafermilch
  • Kräutertees
  • Weingeistessig
  • Eigelb
  • Pasteurisierte Milch
  • Frischkäse


Histamin und die Folgen...

Die Symptome ähneln einer Art Vergiftung. Diese sind u.a.:

Herzrasen, allergische juckende Hautirritation, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schwellungen, Verdauungsprobleme, Atembeschwerden