Autoimmunkrankheit der Schilddrüse


Was ist Hashimoto?

Hashimoto Thyreoiditis ist eine Autoimmunkrankheit der Schilddrüse. Durch eine Fehlregulation greift das Immunsystem die eigene Schilddrüse an und zerstört seine wichtigen Hormone. Da die Schilddrüse mit verantwortlich für das körperliche und seelische Wohl ist, ist Hashimoto keine Allergie, sondern eine unheilbare Krankheit. Daher müssen die meisten Betroffenen ein Leben lang Schilddrüsenhormone in Form von Tabletten zu sich nehmen.

 

4-12 % der Bevölkerung ist bisher erkrankt, darunter überwiegend Frauen, aber auch Kinder.

 

Entstehen kann die Krankheit bereits schon als Kind, jedoch bricht eher die Krankheit nach hormoneller Umstellung (Pubertät, Schwangerschaft und Wechseljahren) aus, bei Stress, Infektionen, Umwelteinflüssen, Medikamente und Psyche. Man hat also leider kein wirklichen Einfluss darauf.


Die häufigste Autoimmunkrankheit des Menschen

Bei Hashimoto leidet man an Symptomen der Über,- aber auch der Unterfunktionen.

Diese sind z.B.:

Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Depression, Gewichtszu,- oder abnahme, Schwindel, Nacken,- Gelenk,- Muskelschmerzen, unerfüllter Kinderwunsch, Ohr,- und Sehstörungen, Nervosität, Schlafstörungen, Herzrasen, Haut,- und Haarveränderungen, Infektanfälligkeit


Zusätzlichen Stress vermeiden - richtig ernähren

Die Schilddrüse ist ständig gereizt und muss viel arbeiten. Ernährung kann die Symptome und das Krankheitsbild verbessern. Deshalb wird geraten, kein Gluten zu sich zu nehmen und am Besten nach der Glyx-Tabelle zu leben, d.h. Lebensmittel zu konsumieren, die den Insulinspiegel langsam oder gar nicht nach oben steigen lassen.